Zurück in der alten Welt – Barcelona

Mit gemischten Gefühlen waren wir in Lima ins Flugzeug gestiegen. Ein erster Teil unserer Reise ging zu Ende, eigentlich gäbe es in Südamerika noch so viel zu entdecken. Locker hätten wir weitere 5 Monate dort verbringen können. In Barcelona jedoch reihte sich ein Highlight ans andere und liess uns keine Zeit für wehmütige Rückblicke; oder viel Schlaf!

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Aus der Vogelperspektive konnten wir einen ersten Überblick über Barcelona gewinnen

Von Westen kommend überflog unsere Maschine von American Airlines die Stadt und drehte dann noch eine extra Runde über dem Meer um uns einen guten, ersten Eindruck zu verschaffen.
Nach der Landung waren wir dank dem komfortablen Aerobus schnell in der Stadt. Geri nahm uns in Empfang; wir durften uns freundlicherweise für einige Tage bei ihm und Ste auf dem Bettsofa einquartieren. In den darauffolgenden Tagen liesen wir uns von ihnen die besten Bars und Biere von Barcelona zeigen. Für die beiden war dies anstrengend, weil sie am Morgen jeweils zur Arbeit mussten, während wir nach dem Ausschlafen nur etwas ziellos durch die Stadt wanderten.

 

 

Übers Wochenende fuhren wir nach Organyá zum Fliegen. Organyá ist vor allem bei Akropiloten beliebt weil man im Talwind, der auf den Hang trifft leicht Höhe machen kann und so stundenlang mit genug Sicherheitshöhe trainieren kann. Unsere KEAs sind ja eigentlich nicht für Akro Manöver konzipiert, machten aber klaglos Spiralen, Wingover und Full Stalls mit. Die restliche Zeit nutzten wir für einen kleinen Streckenflug in einem Seitental. Stundenlang in relativ ruhiger Luft zu Fliegen; auch auf Strecke immer eine Strasse und ein Landefeld in Sicht; was für eine willkommene Abwechslung zu den oft sehr anspruchsvollen Flugbedingungen und Geländesituationen in Südamerika

 

 

Angenehmerweise fiel Moritz’ 30. Geburtstag genau auf Christi Himmelfahrt. Freunde und Familie zuhause hatten alle ein langes Wochenende frei und weil sie die Besten sind, fanden erfreulich viele den Weg nach Barcelona um mit uns zu Feiern. Tahi hatte uns als Basis, über Airbnb, eine luxuriöse Wohnung mitten in der Stadt organisiert. Die Wohnung war perfekt für ausgedehnte Aperos vor dem richtigen Nachtessen; 16 Leute passten gut an den Tisch.
Wer mochte, ging tagsüber etwas die Stadt besichtigen; es gibt so viel zu sehen in Barcelona. Mehr Infos zu den Sehenswürdigkeiten folgen in einem späteren Post.
Den Freitagabend begannen wir in einer Tapas Bar. Mit 23 Leuten füllten wir das Obergeschoss. Schnell wurde es laut und ausgelassen, bis wir gegen Mitternacht gebeten wurden die Party woanders weiterzufeiern weil die Nachbarn alle schon reklamierten. Also machten wir uns auf zur Plaza Rejal und zur Rambla um die beste Party zu finden. Um Mitternacht ist allerdings noch nicht viel los in den Clubs. Zum Glück konnten wir als grosse Gruppe jede Tanzfläche füllen und die Party in Schwung bringen. Erst spät machten sich die letzten auf nach Hause. Es wird gemunkelt, dass einige sich in den frühen Morgenstunden noch zum Nacktbaden an den Strand aufmachten.

 

 

Waren die zwei bisherigen Abende vor allem wegen der guten Gesellschaft ein voller Erfolg, wartete der Samstag mit einem Partytechnischen Leckerbissen auf. In einem Innenhof im altertümlichen Poble Espanyol gelegen, bietet der Club La Terrazza eine einmalige Atmosphäre. Der Dancefloor liegt unter freiem Himmel und ist von Palmen gesäumt. Dazu coole elektro Musik und eine motivierte Menge. Was will man mehr? Mit grossen Schritten lief uns die Zeit in dieser Nacht davon.

 

 

Einige hatten ihren Rückflug für Sonntag Morgen früh gebucht. Nach der Rückkehr aus dem Club genossen wir alle zusammen ein gutes Frühstück und dann verabschiedeten wir uns voneinander. In den nächsten zwei Tagen mussten wir uns Schritt für Schritt von allen Besuchern verabschieden. Zum Glück dauert es nicht lange bis wir sie in der Schweiz wieder besuchen können.

In den darauf folgenden Tagen konnten wir unser mini Campingmobil abholen. Einen nigelnagelneuen Peugeot 208 den wir in den nächsten 4 Monaten von Barcelona nach München befördern werden. Natürlich mit möglichst vielen Umwegen durch die schönsten Fluggebiete. Erste Bedenken, dass all unser Gepäck nie und nimmer in diesem kleinen Wagen verstaut werden könne, bewarheiteten sich zum Glück nicht. Gut gepackt liess sich sogar alles im Kofferraum verstauen. Ein richtiges kleines Raumwunder. So konnte unser Europa Roadtrip losgehen.

 

 

 

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